MUSICOSMICA
Reise ins musikalische Universum


Animationsfilm in Arbeit von Iby-Jolande Varga
Länge 25'37"
Dreharbeiten und Montage abgeschlossen, zur Zeit in Nachvertonung.
Die Slideshow zeigt einige Bilder aus dem Drehbuch-Storyboard-Konzept
basierend auf Fotos von rund 200 Objekten (Produktion s. Tagebuch)
Musik: Stephen Ferguson


Konzeptionelle Entwicklung seit 1997,
Dokumentation der Umsetzung als Animationsfilm seit 2008 im

ONLINE PRODUKTIONS-TAGEBUCH

„MUSICOSMICA ist der neue Titel für eines meiner ältesten Musikspiel- und Animationsfilm-Ideen. 1997, als ich anfing, mich mit dem Computer für die Multimedia-Produktion zu befassen, hatte ich die Idee zu einer noch sehr phantastischen, wenig konkreten Story mit dem Titel ,Eine kleine Kosmologie der Musik‘, deren Rahmenhandlung aber 2000, als ich die Flash-Programmierung als eines meiner neuen Lieblings-Werkzeuge entdeckte, in einem ersten Musikspiel-Versuch mündete. Was schon damals feststand, waren die Titel zu den 5 Reisen dieser Reise ins musikalische Universum, CHAOS, ORDNUNG, RHYTHMUS, GERÄUSCHE und MELODIE. Obwohl diese musikalischen Reisen sehr musiktheoretisch anmuten, ist die Story doch eine sehr persönliche. Nicht nur, daß dies überhaupt mein erstes Projekt mit einer ,echten‘ Story ist, hat sie mit meinem Hintergrund als Musikerin zu Tun und den Erfahrungen mit der geheimnisvollen Welt der Musik, die abstrakt ist und doch so konkret mit allen Aspekten des Lebens verknüpft ist. Die Geschichte beginnt damit, daß ein kleines Mädchen ein Pianino geschenkt bekommt und schon mit den ersten Klimperversuchen ins musikalische Universum entführt wird. Entsprechend muß sie erst eine Reise ins Chaos bestehen und noch weitere musikalische Abenteuer, um einen musikalischen Sternenfreund zu gewinnen...

In den letzten Jahren entstanden alle ,Himmelskörper‘ für diese Welt, insgesamt etwa 200 Objekte an der Zahl, beginnend von frei erfundenen bis hin zu 3-dimensionalen Visualisierungen musikalischer Phänomene. Dabei sind gängige Ideen zur Gestaltung etwa eines Quintenzirkels ebenso zu finden, wie von mir eigens entwickelte Objekte etwa zu Sinuskurve, Intervallen, Tempo, Taktarten oder der Melodie, aber auch künstlerische Umsetzungen komplexerer musikalisch-theoretischer Erkenntnisse, die sonst nur in mathematisch-geometrischen 3D-Visualisierungen der Musiktheorie zu finden sind. Die Figuren wurden in den letzten Jahren mit professionellen Stop-Motion Armaturen gebaut, mit Kugelgelenken und einer speziellen Gestaltung der Körper. Fotos dazu sind im Online-Produktionstagebuch zu finden.

Als erster Schritt zur Umsetzung des Animationsfilms entstand aus der Storyboard ein Animatic (eine Filmskizze) als Grundlage für eine Komposition: Einen musikbezogenen Film ohne vorkomponierte Musik zu produzieren schien wenig sinnvoll. DIe Vorvertonung ist skizzenhaft und wird nach Fertigstellung des FIlmes ausgearbeitet.

Stand: Die Dreharbeiten samt Montage sind abgeschlossen, der Film ist bei der (Nach-)Vertonung.”

Iby-Jolande Varga 2016




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