NEUE KRISTALLE

Animationsfilm von Iby-Jolande Varga
Musik von Stephen Ferguson
NEW CRYSTALS – Short information in English

NEUE KRISTALLE auf DVD    
NEUE KRISTALLE TRAILER HD  

FILM
2teiliger Animationsfilm von Iby-Jolande Varga, 2. Teil: Hin zum Ozean
1990, 16mm, Farbe, 5'15"
Idee, Drehbuch, Objekte, Animation, Trickkamera, Schnitt: Iby-Jolande Varga

MUSIK
PIANO MUSIC (I: Harmonizer) von Stephen Ferguson

PREISE, STIPENDIEN, FÖRDERUNGEN
Erster Österreichischer Jugendpreis für Pop-Up Buch mit Bauplänen und Filmprojekt
Filmförderung des BMfUK (Bundesministerium für Unterricht und Kunst)

ANIMATION
Gemalte Sequenzen, Legetrick, Pop-Up Buch

Techniken Pop-Up Buch:

Original und Baupläne: Aquarell, Gouache
Modell: Aus Farbfotokopien der Baupläne, kaschiert

Die 4 Teile des Pop-Up Buches:
LAVA Ansicht I Ansicht II
ERUPTION Ansicht I Ansicht II
STARRE (keine Bilder hier zu sehen)
KRISTALLE Ansicht I Ansicht II
Die Baupläne

NEUE KRISTALLE MAKING-OF HD NEUE KRISTALLE auf DVD    


ÜBER NEUE KRISTALLE

LAVA ERUPTION STARRE KRISTALLE
Animiertes Pop-Up Buch mit gemalten Animationssequenzen.

Neue Kristalle sind einerseits eine Reminiszenz an Iby-Jolande Vargas Interesse an Mineralogie aus ihrer Kindheit, andererseits sind sie ein Gleichnis für das neue künstlerische Medium des Animationsfilms, welches sie nach Abschluß ihres Musikstudiums für sich entdeckt hatte. Das Thema ist Ausdruck eines eruptiven und exaltierten Neubeginns, einer neuen Ideenwelt, die zuvor wie Lava unter Felsen verborgen lag. Nach der Eruption verwandelt sich Lava in glänzende Kristalle – in einem langen und mühsamen Entwicklungsprozeß.

Iby-Jolande Varga suchte Musik, die das Klavier im Zentrum haben sollte und zwar mit elektronischer Verfremdung. Letztere sollte dem Ausdruck dienen und nicht nur verspieltes Beiwerk sein. Durch Zufall lernte sie Piano Music von Stephen Ferguson kennen und wußte sofort, daß diese Musik das Lebensgefühl einfing, von welchem die Idee des Films getragen war. Er wurde also auf Basis dieser existierenden Musik geschnitten; weder war die visuelle Gestaltung von der Musik inspiriert noch wurde die Musik zum Film komponiert – es handelt sich um autonome Welten, die hier verbunden sind.


Iby-Jolande Varga, 2014




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