INTERAKTIVE PROJEKTE UND IDEENSAMMLUNGEN

„Seit ich 2000 Flash als wunderbar elegantes Werkzeug für die interaktive Animation entdeckt habe, wurde (neben der HTML-Programmierung) dieses Programm Ausgangspunkt für die Lust an den Möglichkeiten des Computers.

VIRTUELLE KLANGSKULPTUREN
Als erstes verspieltes Projekt entstanden gleich die VIRTUELLEN KLANGSKULPTUREN, die nach wie vor zu den beliebtesten und meistbesuchten Seiten von filmkunst zählen. Sie wurden auch in der Sonderausgabe zum Thema Zeit des Wissenschaftsmagazins Spektrum vorgestellt und einige sind als Leihgabe auf aAmplify zu sehen. Die Virtuellen Klangskulpturen 2000 sind auch als DVD-Rom Anteil fullscreen in den DVDs Iby-Jolande Varga, Animationsfilme und KLANGGÄRTEN enthalten.


KLANGGÄRTEN
Ab 2008 entstand eine Weiterentwicklung des Konzeptes der Virtuellen Klangskulpturen mit dem Titel KLANGGÄRTEN. Angestrebt wurde eine Kreuzung aus linearen und zufallsbedingten oder nonlinearen Elementen, welche eine konzipierte Dramaturgie und die je momentane Überraschung verbinden und auch eine längere, teilweise vorherbestimmbare Verweildauer beim Spiel mit einem Level-ähnlichen Spielkonzept ermöglichen, die bei den Virtuellen Klangskulpturen mit dem Ein-Screen-Konzept nicht gegeben war.
KLANGGÄRTEN basiert auf dem Musikalischen Mobile, dem Klangspiel 7x7 von Karlheinz Essl und verbindet dessen Spielregeln mit der rein ufallsbasierten Version von 7x7 interactive.



DIE BUNTEN SACHEN
Als erstes sehr umfangreiches Projekt wurden 2001 DIE BUNTEN SACHEN realisiert. Mit einer Materialfülle von über 2000 Objekten, die in erster Linie als Bilder und Animationen verarbeitet und strukturiert werden mußten, entstand eine CD-Rom mit über 60 Einzelpräsentationen, die über ein mehrstufiges Menü aufrufbar sind. Durch die Möglichkeit, auf einer Video-DVD einen DVD-Rom Bereich einzurichten, der auch über das DVD-Menü aufrufbar ist, wurde 2008 eine Kombination mit der Videofassung entwickelt und produziert. Die 2010 entstandene Endfassung ist eine DVD-Rom mit integrierten Videos.

REISE INS MUSIKALISCHE UNIVERSUM
Gleichzeitig träumte ich immer davon, eines Tages mein Musikpädagogik-Studium nochmals fruchtbringend einzusetzen. Die Möglichkeit, durch interaktive Animationen mit Klangelementen auch musikalische Zusammenhänge erfahrbar zu machen, ohne die Kenntnis eines Instruments vorauszusetzen, führte zu ersten Schritten zur Realisierung von Computerspielen. Während erste Programmierkenntnisse anhand vom Projekt REISE INS MUSIKALISCHE UNIVERSUM (aktuell in Arbeit als MUSICOSMICA) angegangen wurden, gründeten wir mit Kollegen von der Musikuniversität Wien die

MUSIC ADVENTURE FACTORY
Es erwies sich auch bald, daß ein solches Vorhaben überhaupt nur im Team zu bewältigen ist. Aktuell in Arbeit ist ein interaktiver Animationsfilm zum KARNEVAL DER TIERE nach Camille Saint-Saëns.

www.musikspiele.at


VIRTUELLE AUSSTELLUNG FÜR DEN MUSIKTHEORETIKER HEINRICH SCHENKER
2003 gab es die Aufgabenstellung, den großen Aufwand, der für die Ausstellung für den Musiktheoretiker Heinrich Schenker an der Musikuniversität Wien getrieben wurde, nochmals nachhaltig auszuwerten. Die daraus entwickelte virtuelle Fassung der Ausstellung nimmt die Gliederung der realen Ausstellung auf und fügt multimedia-spezifische Elemente, wie Diashows, Musik- und O-Ton Beispiele hinzu, sowie eine musikanalytische Partitur-Animation, basierend auf einem Vortrag. Sie erschien 2006 als CD-Rom Beilage der Publikation „Schenker-Tradtionen” bei Böhlau Wien. Online Demo und vertiefende Informationen auf www.musiktheorien.at


HAYDNS VOLCK’S LIED: GOTT ERHALTE. Inspectionen und Productionen anno 2009
Im „Haydn-Jahr“ 2009 enstand für das Institut für Volksmusikforschung an der Musikuniversität Wien eine materialreiche CD-Rom zur Haydn-Hymne. Mit 250 individuell gestalteten Screens, einem 27minütigen musikanalytischen Animationsfilm, mit eigenen Fotoserien und Videodokumentationen, unter Verarbeitung von Textbeiträgen, zahlreichen historischen Bild-Dokumenten, Noten und Liedtexten, Partituren und Autographen, 20 eigens eingespielten Audiobeispielen und O-Ton Dokumenten sowie Videos.. Mehr

INTERAKTIVE TERMINALS und Sonderausstellungen im HAUS DER MUSIK Wien
Seit 2008 entstand eine Reihe von interaktiven Produktionen für das Haus der Musik: KARNEVAL DER TIERE, zwei Terminals mit Spiel- und Filmdemo sowie Audio-Station mit illustriertem Textbuch, aAmplify zwei Terminals mit fullscreen-Fassung der Website sowie offline-Radiostation und eine Auftragsarbeit zum Haydn-Jahr 2009, „Eine Haydn Arbeit“ mit 50 individuell gestalteten Screens mit Informationen und ausgewählten Audiobeispielen. Mit animiertem Intro. 2011 entstand die neue Installation NAMADEUS für den Mozartraum, welche das musikalische Spiel KV 516f von Wolfgang Amadeus Mozart für den Museumsbesucher interaktiv erschließt: Hier kann man seinen Namen oder ein beliebiges Wort mit Mozarts zu den Buchstaben des Alphabets komponierten Takten vertonen. Mit einer Buchstaben-Animation.
Weitere Arbeiten für das HAUS DER MUSIK Wien:
ACCENTUS MUSICALIS, Fotos und Terminal der Wanderausstellung, 2011/2012 s.u.,
zeitperlen virto|stage, 2012, Making-Of Video-Collage,
KLANGGÄRTEN, Ausstellung mit interaktivem Terminal, FIlmfassung und Objekten, 2013
STAIRPLAY, music step by step, 2014, Video von der Eröffnung
60 Jahre Eurovision Song Contest – Austria 1717 Points, 2015, Interaktiver Terminal mit allen Österreichischen Beiträgen seit Anbeginn und voting-System für den all time favorite, sowie zwei großformatige Bildmontagen mit behind-the scenes Bildmaterial.
NOTEN:BILDER, 2015, Ausstellung zur Geschichte der Notation rund um das Notenlernprogramm Stairplay. Zusaätzlich mit FIlmen zur graphischen Notation von Anestis Logothetis und dem ZAUBERSPRÜCHE Pariturfilm auf einem Terminal mit Hörbeispielen.

DVD
Nicht zuletzt die (Video-)DVD-Produktionen für Auftragsarbeiten (zuletzt eine Box mit 4 Dual-Layer DVDs für das EU-Projekt Accentus Musicalis an der Musikuniversität Wien) und ganz besonders aufwendige Double-Layer DVDs mit hunderten Menüs für die eigenen Animationsfilme und für die aAmplify-DVD sind ebenfalls Teil der Welt der Interaktivität, in welcher ich mich sehr gerne bewege.


ART GAMES - IN PLANUNG
Neben den musikbezogenen Multimediaprojekten, Auftragsarbeiten und virtuellen Ausstellungen sind auch Art Games angedacht, freie künstlerische Einsätze des Mediums in Zusammenarbeit mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen. ”




Iby-Jolande Varga, 2015