URBAN DIARIES PRODUKTIONS-TAGEBUCH
Iby-Jolande Varga, ab 19. Mai 2009
URBAN DIARIES, ehemals LOOPS II. The Sequel, Projektbeschreibung >

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19.-28. MAI 2009
Einkäufe für den Bau des Holzbuches für LOOPS II. The Sequel.
Bilder unten: Holzbuch 50x50cm, aus groben Rahmen gebaut, mit Stangenscharnieren verbunden.



Materialsammlung nach LOOPS – später verworfen:
10. APRIL 2010
Dies war die erste Materialsammlung für LOOPS II aus 2006 nach Abschluß von LOOPS I, teilweise sind diese Materialien noch aktuell. Bitte überrollen Sie die Elemente mit der Maus, um ganz unten im Bild Erläuterungen zu finden:



11. APRIL 2010
Das Holzbuch wurde mittlerweile so erweitert, daß für jedes Bild zwei Doppelseiten zur Verfügung stehen - hier ein Foto mit eingefügtem Konzept:
Oben: Verschiedene Ansichten, geöffnet.
Rechts: Geschlossen beinahe ein Kubus.
21. APRIL 2010
Im Gegensatz zu den je separaten LOOPS Bildern soll es nun für LOOPS II im Holzbuch verbindende Gestaltungselemente geben. Sie dienen zur Strukturierung und haben auch funktionelle Bedeutung für die Befestigung von Elementen und, mit Ausschnitten, für eine Lichtführung von innen.
Diese Gestaltung mit Rohren wurde ebenfalls verworfen, geblieben ist die Idee einer einheitlichen Gestaltung.
26. APRIL 2010
Die Röhren für das Holzbuch für LOOPS II alle (mit dem gröbsten Laubsägeblatt) abgelängt, auch die etwas kürzeren Reste werden Verwendung finden und alles läßt sich bei Bedarf nun auch - im Holzbuch selbst - während der Arbeit besser verstauen.
30. JÄNNER – 24. FEBRUAR 2013
Nun ist es interessant, auszuloten, welche Projekte als nächstes umsetzbar sein werden und zwar im Hinblick auf die Entwicklung von Objekten. Ein INTENSIVES BRAINSTORMING folgt, wo alle bisherigen Ideensammlungen studiert und neu zusammengefaßt werden. Ebenso umfassende Materialrecherchen.
Ergebnis sind etwa 2-3 konkrete Projekte, wobei dies teilweise alte Projekte mit neuen Ansätzen, teilweise ganz neu sind. besonders URBAN DIARIES hat durch die Idee der lediglich in sich animierbaren Objekte an Reiz gewonnen und die dadurch frei werdenden Materialsammlungen sind in eine neue Projekt-idee geflossen, die hier aufgerollt wird. Ebemso gibt es attraktivere Ansätze für einen durchgehend gezeichneten Film, wobei dies zugleich ein erster Versuch sein könnte, tatsächlich einen Film ohne Plan zu machen – eine Mögichkeit, die schon länger im Raum steht, aber die auch abschreckend ist wegen drohender Beliebigkeit / Ausuferung, wenn die Grundidee nicht sehr konsistent wäre (Arbeitstitel: stArt game).
30. JANUAR 2013
Für URBAN DIARIES gilt es jetzt, Forschungen zur neuen Idee, es ausschließlich mit in sich animierbaren Objekten – ohne zusätzliches Material – auszugestalten, anzustellen. Heute aus einfachen Papierkreisen ein Versuch, aus dem ich schließe, daß es geheimnisvoller ist, die Objekte wie sie sind zu filmen, statt sie flach auszulegen (wenn man sie so buchartig macht)
Das Objekt flach aufgelegt animiert: Das Objekt nur in sich gedreht animiert:
5. FEBRUAR 2013
URBAN DIARIES – Beginn der Ausgestaltung des Holzbuches, die Techniken zielen darauf ab, daß die Animation ohne zusätzliche Elemente auskommt.

Links ein älteres Bild des Holzbuches für URBAN DIARIES. Alles beginnt damit, die 11 Rahmen zu bearbeiten. die nicht nur an der Oberfläche recht roh sind, auch lediglich verschraubt. An die Ecken werden kräftige japanische Kamihimo-Papierstreifen geleimt und mit Holz-Zierleisten abgeschlossen.

bis 11. FEBRUAR 2013
Finde eine feine Lösung für die Erleichterung der Arbeit: Räder! Alle Rahmen mit Gesso grundiert.


Ideen für die Verwendung der verworfenen Materialsammlung
Weiterentwicklung siehe Musikalische Wunderkammer
:
bis 22. FEBRUAR 2013
Durch das neue Konzept für URBAN DIARIES wird die große Materialsammlung, s.o., frei für verspielte neue Projekte! Nach etwa 10-12 Jahren der vergeblichen Recherchen, ob es ein adäquates historisches Nachfolgeprojekt für KARNEVAL DER TIERE geben könnte mit den aufwendig gestalteten „Festwägen”, wird dies nun eine nicht-historische ganz freie verspielte Kollektion an Miniatur-Attraktionen – noch Ohne Titel!
Links und oben: Lustige Sammlung an frei animierbaren metallenen Schlangen, Metall- und Glaskugeln und blauen und roten Glasperlen. Daraus wird Attraktion I noch Ohne Titel entstehen.
2./bis 22. MÄRZ 2013
Dieses begonnene Überaschungsprojekt hat einen Arbeitstitel bekommen, der als endgültiger Titel unbrauchbar ist, da das Wortspiel nicht gut übersetzt werden kann (). Es wird von der Gestaltung anders, als in den ersten Skizzen zu sehen: Entdecke durch Zufall runde Stahlgestelle, die mich auf den Gedanken bringen, diese „Attraktionen” im Unterschied zum Karneval der Tiere in Kugelobjekten unterzubringen. Das macht sie luftiger (die „Schatullen”-Idee weiter oben war zu einengend) und auch für Ausstellungen sehr praktisch, da gleichsam auch der Luftraum ausgefüllt werden kann.
Hier 2 Entwürfe. Es mußte trotz großem Fundus einiges an Material noch zugekauft werden – Eisenwaren und Puppenaugen aus Glas – mundgeblasen!
Links: 12 Rahmen liegen bereit, allenfalls wird es – analog zum Karneval der Tiere, wo die 13. „Tierart” die Pianisten sind – einen 13. Rahmen geben, mit einer Spiegelkugel darinnen, in der sich die Zoobesucher dann selber erblicken können.

Für meine Untiere werde ich Lateiner / Altgriechen suchen, die ihnen korrekte Namen geben! (das oben rechts könnte Arbor Polyoculus heißen, das andere Serpens ferreus vulgaris (die gemeine Eisenschlange)?

Anmerkung Jänner 2014: Bis August sind 3 Kugelkäfige fertig.
Anmerkung 2016: Titel sollte mehr in Richtung Kuriositätenkabinett gehen.


19.-21. SEPTEMBER, 1. OKTOBER 2016
Nun werden Projekte, die durch die Produktion von MUSICOSMICA lange warten mußten, auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Als erstes: Umfassende Auseinandersetzung mit dem Holzbuch für URBAN DIARIES: Entscheidungen für die konkrete Umsetzung und Einkäufe von Material.
Links: Auch für das Urban Diaries Projekt prüfe ich, inwieweit die neuen mobilen Apps eingesetzt werden könnten. Hier lediglich eine Spielerei mit der neuen Möglichkeit, in Fotos perspektivische Linien zu finden, das Foto ist vom Hozbuch, mit dann eingezeichneten Strukturen.

Die beiden Scrennshots unten gehen dann schon auf einzelne konkrete Gestaltungselemente ein und führen zur Anschaffung von geignetem Material, wie Edelstahl-Gewindestangen und Röhrchen, in die diese Stangen genau passen. Damit werden Scharniere für die Animationsobjekte konstruiert. Für diese wiederum leichtes Birkensperrholz und für die Skizzen feine weiße Wellpappe gekauft.




22. OKTOBER 2016
Beginn der Ausgetaltung des Holzbuches. Geplant ist nun eine Kombination aus den auf dieser Seite gesammelten Ideen dazu. Verworfen bleibt die ursprüngliche Materialsammlung. Es ist ausschließlich Birkensperrholz bereitgelegt, das mit Gewindestangen, Alurohren und verschiedenen Metallbeschlägen beweglich befestigt werden soll. Der Plan sieht nun so aus, daß einerseits das Buch in sich animiert werden kann, ausschließlich mit den dafür vorgesehenen und eingebauten Elementen, es andererseits mit gezeichneten, auf Fotos vom fertigen Objekt basierenden Animationsfilm-Sequenzen, einer Metamorphose unterzogen wird.
ab 24. FEBRUAR 2017
Idee, die Ausgestaltung des Holzbuchs nicht mit Holz, sondern mit grundiertem Maltuch zu machen! Es hat mich bislang nicht in dieses Projekt gezogen, weil die komplexe und unflexible Ausarbeitung mit Holz mich nicht inspiriert hat. Erkunde die Möglichkeiten - vom fertig grundierten Maltuch bis zum selbst grundierten Molino, dessen Oberfläche glatter wäre.
7. APRIL 2017
Wie oft habe ich bewußt Projekte gekreuzt, um Spannung hineinzubekommen und in der Annahme, daß verschiedene eigene Ideen einander befruchten könnten. Habe aber diesmal ungeplant die Idee, die Ideen zu einem gezeichneten Animationprojekt mit Urban Diaries zu kreuzen. Dieses Projekt hatte schon etliche Arbeitstitel, z.B. „Daily Games”, „Keyframes – Art Games” oder nur „StArt Games”.
8. APRIL 2017
Kaufe dafür statt Rollen von grundierter Leinwand einen DIN A3 Block mit grundierter Leinwand, sehr schönes Material. Darauf sollen die Keyframes gemalt werden. Ich habe mit das Malen auf Objekten so angewöhnt, diese Leinwand ist zwar flach, dennoch hat sie ausreichend Objektcharkter, um mich hineinzuziehen.
23. APRIL 2017
Nach einer Phase der Umstellung des Studios für diese neuen Vorhaben, 1. Keyframe auf Leinwand gemalt, sehr angenehm zu arbeiten. Zuvor Farb-Tests und Bewegungs-Überlegungen am iPad (s. Abb. u.).
24. APRIL 2017
Skalen für alle Phasen bis zum 1. Keyframe entwickelt, insgesamt für 24 Phasen.
Unten: Sowohl die Grafik des 1. Keyframes, als auch die Farbgebung wurden erst am iPad Pro mit dem Programm Draw skizziert. Dann die auf für Animation gelochtes Papier gezeichneten Skalen und der auf Leinwand gemalte 1. Keyframe, der das Ziel dieser Sequenz ist.
25., 26. APRIL 2017
Phasen bis zum Keyframe skizziert. Nach den Erfahrungen mit dem Malen auf Leinwand ist Malen auf Papier enttäuschend, bes. bei vollflächigem wellt es sich. Lust, das Ganze auf grundiertem Maltuch zu machen. Zu Gerstaecker, bekomme eine ganz dünne weiße grundierte Leinwand. Sie wellt sich zwar beim Bemalen, aber nach Tests mit Weißleim und Powertex auf der Rückseite entpuppt sich Acryllack als das beste, die anderen ziehen den Stoff zusammen, Lack beschichtet ihn, er bleibt weich, bekommt aber Gewicht und liegt schön auf.
Unten: Die Leinwand wird mit dem Rollschneider und einem für Stoffarbeiten entwickelten Lineal in passende Stücke geschnitten.
27-29. APRIL 2017
Erste Serie angelegt (komme bis Ph 42). Weitere Leinwand ist zu schneiden.
1. MAI 2017
2. Keyframe entwickelt. Unten: Ausgedruckte Skizze vom iPad, auf Leinwand gemalter Keyframe 2 sowie Blätter mit Skalen für die Ausarbeitung der Sequenz.
2. MAI - 11. JUNI 2017
Arbeite latent an der Sequenz weiter.
Fazit: Dies ist zu viel Arbeit, um sich in Tests zu ergehen, es wird aber klar, worauf es ankommt. Dieses Ergebnis wird jedenfalls nicht ins eigentliche Projekt eingebaut, in dieser Form nicht weiter verfolgt.

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